Value shares for 2021

der Autor besitzt keine der erwähnten Aktien.

bluekyservice besitzt keine der erwähnten Aktien.

Drei mögliche Value-Aktien für 2021

Deutsche Telekom Aktie

Die erste mögliche Value-Aktie für das Jahr 2021 ist die Deutsche Telekom. Der Bonner Telekommunikationsriese wird gemäß Reuters derzeit mit einem normalisierten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,5 gehandelt.

Weiter gilt die Deutsche Telekom als ein zuverlässiger Dividendenzahler, auch wenn die letzte Dividendenzahlung mit 0,60 Euro um 10 Cents unter dem Wert des Vorjahres lag. Gemäß der Finanzstrategie soll dieser Betrag zukünftig als Mindesthöhe für die Dividende gelten.

Gemessen am aktuellen Aktienkurs von 14,80 Euro würde dieser Betrag einer Dividendenrendite von immerhin 4,1 % entsprechen.

Da sich das Tochterunternehmen T-Mobile USA derzeit sehr erfreulich entwickelt und auch im Jahr 2021 weiter gut entwickeln könnte, stehen auch die Chancen für die Aktie der Deutschen Telekom gar nicht mal schlecht. Selbst Warren Buffett hat sich an T-Mobile zuletzt beteiligt.

Cardinal Health Aktie

Die zweite Value-Aktie für 2021 könnte Cardinal Health sein. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um einen großen Händler von Medikamenten und medizinischen Geräten aus den USA.

Die Aktie wird derzeit gemäß Reuters mit einem bereinigten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16,2 gehandelt bei einer Dividendenrendite von 3,6 %.

Bereinigt sollen nach den Vorstellungen des Managements im Geschäftsjahr 2021 zwischen 5,65 und 5,95 US-Dollar je Aktie verdient werden. Gegenüber dem Non-GAAP-Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2020 von 5,45 US-Dollar würde dies immerhin einem moderaten Anstieg entsprechen.

Mögliche Value-Aktie 2021: Tyson Foods

Die dritte und letzte Aktie, die man als Value Aktie für das Jahr 2021 betrachten könnte, ist Tyson Foods. Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Protein-Nahrung fokussiert und ist einer der größten Fleischproduzenten in den USA.

Auch diese Aktie kann man derzeit mit einem bereinigten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 relativ günstig erwerben. Die aktuelle Dividendenrendite fällt mit 2,75 % nicht allzu hoch aus, jedoch befindet sich die Ausschüttungsquote mit rund 29 % auf einem niedrigen Niveau.

Fazit zu den möglichen Value Aktien 2021

Auch wenn sich die drei möglichen Value-Aktien für 2021 durch eine günstige Bewertung auszeichnen, risikolos sind sie nicht.

So sieht sich die Deutsche Telekom einem massiven Investitionsprogramm aufgrund des 5G-Netzausbaus konfrontiert. Cardinal Health hingegen könnte durch den drohenden Markteintritt des Online-Händlers Amazon massive Konkurrenz bekommen. Bei Tyson Foods besteht das Risiko, dass das aktuelle Produktportfolio weniger zur Generation Fridays for Future passt.

Dennoch verfügen die drei Konzerne über einen entscheidenden Vorteil: Sie haben eine enorme Größe und generieren starke Cashflows. Mit ihnen könnten sie anstehende Krisen langfristig meistern. Am Ende obliegt es aber jedem Fool selbst zu entscheiden, welche Aktie über genügend Potenzial verfügt und drohende Krisen gut meistern kann.

Quelle www.fool.de

Keine Angst vor Rüstungsaktien

General Dynamics

Vielleicht könnte der erste Konzern, den wir uns heute anschauen, ein internationales Depot durchaus bereichern. Denn er verdient nämlich sein Geld nicht ausschließlich mit Rüstungsprodukten. Das Portfolio des US-Unternehmens General Dynamics (WKN: 851143) umfasst neben Atom-U-Booten, Kampffahrzeugen und Befehls- sowie Kontrollsystemen nach eigenen Angaben auch die technologisch fortschrittlichsten Business-Jets der Welt.

General Dynamics könnte durchaus auch für Einkommensinvestoren interessant sein. Denn der Konzern aus Virginia (USA) zahlt nicht nur eine Dividende, sondern erhöht diese auch regelmäßig. Allein in den letzten zehn Jahren ist die Ausschüttung von jährlich 2,06 US-Dollar je Aktie auf aktuell 4,40 US-Dollar je Anteilsschein gesteigert worden. Dies bedeutet insgesamt immerhin einen Anstieg von gut 114 %. In diesem Jahr ist die Dividende übrigens um 7,8 % auf den aktuellen Wert angehoben worden.

Die Aktie von General Dynamics kann mit dieser Entwicklung dieses Jahr leider nicht mithalten. Sie notiert mit 146,50 US-Dollar (22.12.2020) derzeit rund 18 % tiefer als Anfang Januar. Doch im Umkehrschluss könnte dies auch wieder Chancen bieten. Denn ich glaube, man kann davon ausgehen, dass die Papiere früher oder später wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden werden.

Allerdings sollte man hier eventuell noch etwas Geduld mitbringen. Denn in den ersten neun Monaten dieses Jahres ist der Umsatz um 4 % und der Nettogewinn gar um 12,1 % zurückgegangen. Doch trotz alledem sollte die Rüstungsindustrie meiner Meinung nach nicht sonderlich geschwächt aus der Coronakrise hervorgehen. Und General Dynamics hat ja mit dem Geschäftsfeld der Business-Jets zudem noch ein weiteres Standbein. Wer nicht zu sehr von moralischen Bedenken geplagt wird, könnte sich die Aktie also ruhig einmal etwas näher betrachten.

Northrop Grumman

Kommen wir als Nächstes zur Northrop Grumman Corporation (WKN: 851915). Hierbei handelt es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen, das hauptsächlich Rüstungstechnik für die Schiff-, Luft- und Raumfahrt herstellt. Der wichtigste Kunde des Konzerns sind die Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Aber auch Northrop Grumman ist noch auf einem anderen Gebiet tätig. Das Unternehmen entwickelt nämlich auch noch Sortiertechnik für Briefe und ist einer der Hauptlieferanten der US-Postgesellschaft.

Für Anleger war die Aktie von Northrop Grumman in den letzten Jahren durchaus eine lohnende Investition. Kostete sie vor zehn Jahren noch 59,09 US-Dollar (22.12.2010), so muss man aktuell 296,32 US-Dollar (22.12.2020) für die Papiere auf den Tisch legen. Dieser Kurszuwachs spiegelt insgesamt eine Erhöhung um 401 % wider. Bewertet wird die Aktie mit einem KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 13 und sie kann dem Investor derzeit eine Dividendenrendite von 1,96 % liefern. Es gibt meines Erachtens bestimmt schlechtere Aktien, die man im Depot haben könnte.

Betrachtet man allerdings nur das aktuelle Jahr, so liegt die Northrop-Grumman-Aktie hier im Moment mit fast 17 % im Minus. Und dies, obwohl der Konzern in den ersten neun Monaten ein recht gutes Ergebnis abliefern konnte. Der Umsatz erhöhte sich in diesem Zeitraum nämlich um 6 %. Und der Nettogewinn konnte sogar um 8 % zulegen. Für mich ist es also nur eine Frage der Zeit, bis sich dies auch im Aktienkurs des Unternehmens widerspiegelt. Wer dies genauso sieht, könnte also durchaus einmal einen genaueren Blick auf die Papiere von Northrop Grumman werfen.

Quelle www.fool.de

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